centideo e.V.

Förderverein für Jugendprojekte in München und Oberbayern

 

 

Satzung

des Vereins

Centideo“ - Verein zur Förderung von Jugendprojekten in München und Oberbayern e.V.

mit dem Sitz in Miesbach



Präambel

Kinder und Jugendliche haben vielfältige Ideen und Vorstellungen, die sie anerkannt und verwirklicht sehen wollen. Erwachsene aus pädagogischen Einrichtungen, Vereinen und Ämtern unterstützen mit unterschiedlichen Angeboten diese Bedürfnisse, jeweils für den Personenkreis, für den sie zuständig sind. Der Verein „Centideo“ - Verein zur Förderung von Jugendprojekten in München und Oberbayern e.V. will in seinen Projekten für alle Kinder und Jugendliche, in München und anderen Städten in Oberbayern, übergreifende Vorstellungen bündeln und für die Kinder und Jugendlichen anregende Aktionen anbieten.

§ 1
Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen „Centideo“ - Verein zur Förderung von Jugendprojekten in München und Oberbayern e.V. 

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Miesbach.   (3) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

(4) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. 

(5) Der Verein wird nach seiner Gründungsversammlung beim Registergericht (Amtsgericht München) in das Vereinsregister eingetragen mit dem Zusatz „e.V.“.  Mit der Eintragung erhält der Verein die Rechtsstellung einer juristischen Person.


 

 § 2

Zweck

Zweck des Vereins ist die Förderung der Jugendhilfe und der Erziehung und der Bildung. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:  

(1) Projekte, angeregt von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die den Zwecken des Vereins entsprechen.

(2) Projektpartner suchen, informieren, beteiligen und gemeinsame Aktionen durch führen.  

Zweckverwirklichung/Ziele des Vereins  

(1) Förderung der Selbständigkeit, des Selbstbewusstseins, der Persönlichkeitsentwicklung und der Eigenständigkeit von Kindern und Jugendlichen.
(2) Kinder im Sinne der Partizipation an der Entwicklung ihrer Lebensumwelt beteiligen und ihr politisch gesellschaftliches Engagement stärken und fördern.
(3) Pädagogische, soziale und andere Einrichtungen vernetzen und gemeinsame   Aktionen mit Kindern und Jugendlichen durchführen.  
(4) Bildung und Kultur vermitteln durch besondere Anreize und Freude am   Mitmachen.  
(5) Umwelt- und Mobilitätserziehung kind- und jugendgerecht durch unterschiedliche Maßnahmen fördern.  
(6) Fantasie und Eigenaktivitäten wecken und die mögliche Realisierung     unterstützen.  
(7) Entdeckendes Lernen durch gezielte Angebote ermöglichen.  
(8) Allen Arten von Ausgrenzungen, Diskriminierungen und jeder Form von   Benachteiligung entgegenwirken. Offenheit, Toleranz und Solidarität üben.
(9) Die Rechte von Kindern und Jugendlichen bekannt machen und umsetzen.

 

 

    § 3

    Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein verfolgt gemeinnützige Zwecke. Die Abzugsfähigkeit von Spenden, die dem Verein zugewendet werden, richtet sich nach den jeweiligen steuerrechtlichen Vorschriften. 

(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Da der Verein keine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt, gilt er als Idealverein im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches. 

(3) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Verbleiben nach Deckung der zur Einreichung des Vereinszweckes erforderlichen Ausgaben noch Überschüsse, so werden diese einer Rücklage zur Ansammlung eines Zweckvermögens zugeführt. Der Verein kann seine Erträge ganz oder teilweise einer Rücklage zuführen, wenn dies erforderlich ist, um seine satzungsgemäßen Zwecke nachhaltig erfüllen zu können. 4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 4
Eintritt von Mitgliedern

 (1) Auf schriftlichen Antrag kann Mitglied des Vereins werden jede natürliche Person, die das 18. Lebensjahr vollendet hat, und jede juristische Person. Die Mitgliedschaft steht grundsätzlich jedem frei, der sich der Satzung und den Zielen des Vereins verpflichtet.

(2) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Bei einer Ablehnung durch den Vorstand ist dieser nicht zur Mitteilung der Gründe verpflichtet

(3) Den Vereinsmitgliedern stehen die Einrichtungen des Vereins offen. 


§ 5

Austritt und Ausschluss von Mitgliedern

(1) Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt, der schriftlich zum Jahresschluss, wenn die Kündigung bis zum 30. September eines Jahres dem Vorstand in Schriftform vorliegt. 

(2) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, insbesondere wenn es mit   seinem Beitrag mehr als zwei Monate in Verzug ist und trotz Mahnung nicht  innerhalb eines Monats zahlt. Über den Ausschluss beschließt der Vorstand;  gegen dessen Entscheidung die nächste ordentliche Mitgliederversammlung   angerufen werden kann, die mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen den Vorstand überstimmen kann; bis zur Entscheidung ruhen die Mitgliedschaftsrechte.  

(3) Ausnahmsweise endet die Mitgliedschaft durch Kündigung zum Ablauf eines Kalendervierteljahres, wenn das Vereinsmitglied aufgrund eines Arbeitsplatz- wechsels oder einer Versetzung verzieht und daher seine Aufgaben als Mitglied nicht mehr wahrnehmen kann.
(4) Ein Ausschluss mit sofortiger Wirkung ist ausnahmsweise zulässig, wenn ein besonders schwerer Fall vereinsschädigendem Verhaltens dem Vorstand einen wichtigen Grund zur fristlosen Kündigung gibt.

 

 

§ 6
Mitgliedsbeitrag

(1) Das Erheben, die Höhe und die Fälligkeit von Aufnahmegebühren, Jahresbeiträgen und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

(2) Der Vorstand kann in geeigneten Fällen Gebühren, Beiträge und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden.

(3) Die Beiträge werden nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet; Zuwendungen an Mitglieder aus Mitteln des Vereins sind unzulässig.

(4) Mitglieder, die über den Schluss des Vereinsjahres hinaus mit der Zahlung ihrer Mitgliedsbeiträge im Verzuge sind, werden an ihre Zahlungspflicht erinnert. Zahlungsunwilligkeit führt zum Ausschluss aus dem Verein, wenn der Vorstand einen entsprechenden Beschluss fasst. Zahlungsunfähigkeit aufgrund einer Not- lage führt zur Stundung der Beiträge, ausnahmsweise auch zum Erlass.

(5) Die Entscheidung trifft der Vorstand.

§ 7
Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister gegebenenfalls von der Mitgliederversammlung zusätzlich gewählten weiteren bis zu drei Mitgliedern. Der Vorstand kann für bestimmte Projekte oder Themen Vereinsmitglieder mit der Wahrnehmung beauftragen und bis zu drei weitere Vorstandsmitglieder bestimmen.  Die Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig. Ihnen werden lediglich ihre notwendigen Auslagen ersetzt.

(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt; er bleibt jedoch auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.

(3) Vorstand im Sinne des §26 BGB sind nur der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende. Jeder von ihnen ist allein zur Vertretung des Vereins berechtigt.

(4) Mitglieder des Vorstands haften nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.


§ 8
Ordentliche Mitgliederversammlungen

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jeweils im ersten Quartal eines Jahres statt.

(2) Die Mitgliederversammlung beschließt über die Genehmigung der Jahresrechnung, die Entlastung des Vorstandes, die Neuwahl des Vorstandes, Anträge auf Satzungsänderungen einschl. des Antrags auf Auflösung des Vereins. Beschlüsse der Mitgliederversammlung ergehen mit der Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder.

(3) In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten.

(4) Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden statt, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist oder wenn die Einberufung einer derartigen Versammlung von einem Fünftel der Mitglieder schriftlich vom Vorstand verlangt wird; dabei sollen die Gründe angegeben werden.


§ 9
Einberufung von Mitgliederversammlungen

(1) Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden durch einfachen Brief einberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung mitzuteilen.

(2) Die Einberufung ergeht mindestens zwei Wochen zuvor schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung.  

 

§ 10
Ablauf von Mitgliederversammlungen

(1) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden geleitet; ist auch dieser verhindert, wählt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter.

(2) Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung geändert und ergänzt werden. Über die Annahme von Beschlussanträgen entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.

(3) Zum Ausschluss von Mitgliedern und zu Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von drei Vierteln, zu Änderungen des Vereinszwecks und zur Auflösung des Vereins eine solche von neun Zehnteln der abgegebenen Stimmen erforderlich.

(4) Abstimmungen erfolgen grundsätzlich durch Handaufheben; wenn ein Drittel der erschienenen Mitglieder dies verlangt, muss schriftlich abgestimmt werden.


§ 11
Protokollierung von Beschlüssen

(1) Beschlüsse sind unter Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung sowie des Abstimmungsergebnisses in einer Niederschrift festzuhalten.

(2) Die Niederschrift ist von dem Schriftführer zu unterschreiben. Jedes Vereinsmitglied kann sie einsehen.   


§ 12
Beirat des Vereins

(1) Der Vorstand kann der Mitgliederversammlung vorschlagen, zu seiner Entlastung und Ergänzung einen Beirat aus der Mitte der Vereinsmitglieder zu schaffen. Der Beirat hat keine Vertretungsbefugnis.


§ 13
Auflösung

(1) Wird gemäß den Bestimmungen dieser Satzung die Auflösung des Vereins beschlossen, so gelten die Vorsitzenden als Liquidatoren. Für die Durchführung ihrer Aufgaben gelten die Bestimmungen der §§ 47 ff. BGB.

(2) Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des gemeinnützigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an Sternstunden e.V., BayernLB-Passage, Oskar-von-Miller-Ring 3, 80333 München, der dieses Vermögen ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 14
In Kraft treten

Diese Satzung tritt in Kraft, wenn der Verein in das Vereinsregister beim Amtsgericht München eingetragen ist.


Miesbach, im Jahr 2013                                                                weiter